Digest

Abonnieren Sie unseren Newsletter, der jede Woche über die aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich Clean Technology, Green Industries und Smart Cities berichtet.

KW 47:

NACHRICHTEN
Deutschland verfehlte Klimaziel 2020: Das Klimaaktionsprogramm 2020 verfehlt das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken. Der Tagesspiegel zitiert aus dem Entwurf für des „Klimaschutzberichts 2016“; noch vor Weihnachten soll dieser vorgelegt werden. 70 Prozent der über 100 Einzelmaßnahmen des Aktionsplans seien umgesetzt worden. Wenn die Klimaverpflichtung eingehalten werden soll, müsse die Regierung weitere Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.
tagesspiegel.de, wwf.de
EU-Parlament für strengeren Luftschutz: Stickstoffoxide, luftverunreinigende Partikel und Schwefeldioxid sollen in der Luft sollen verringert werden. Entsprechend hat das Parlament sich für strengere nationale Grenzwerte ausgesprochen. Schlechte Luftqualität verursacht jedes Jahr ungefähr 400.000 vorzeitige Todesfälle in der EU.
europarl.europa.eu
Vogelgrippe in der Region Hannover: Bei einer toten Reiherente habe sich der Verdacht auf Geflügelpest bestätigt, teilte die Region Hannover am Sonnabend mit. Vom kommenden Dienstag an werden in einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. In beiden Gebieten gelten besondere Auflagen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es erstmals seit dem diesjährigen Ausbruch der Vogelgrippe ein Zeichen der Entspannung: Wie der Landkreis Nordwestmecklenburg am Montag mitteilte, wurden alle fünf Sperrbezirke aufgehoben und zu Beobachtungsgebieten erklärt.
haz.de, frankenpost.de, ndr.de
Bürger müssen Auskunft über Pestizide bekommen: Nach zwei Urteilen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) haben Bürger und Organisationen künftig weitreichende Rechte auf Auskunft über die Wirkung von Pestiziden. Greenpeace hatte in einem der beiden Fälle gemeinsam mit dem Pesticide Action Network Europe (PAN Europe) von der EU-Kommission die Herausgabe von Dokumenten zur Genehmigung von Glyphosat verlangt. Im zweiten Fall streitet die niederländische Bienenstiftung um Dokumente zum Wirkstoff Imidacloprid, wogegen sich das Unternehmen Bayer unter Verweis auf Geschäftsgeheimnisse wehrt.
zeit.de
12 Kernkraftwerke in Frankreich wurden abgeschaltet. Grund ist Baupfusch mit minderwertigem Stahl.
taz.de
Bill Gates arbeitet an gut riechenden Toiletten: Bill Gates hat schon einmal versucht, die Toilette von Morgen zu bauen. Die globalen Hygieneprobleme konnte er mit seinem High-Tech-Ansatz allerdings nicht lösen. Dafür möchte er jetzt dafür sorgen, dass Toiletten besser riechen, damit die Menschen eher geneigt sind, sie auch zu benutzen. Auf seinem Blog gatesnotes berichtete der Microsoft-Gründer vergangene Woche von der Zusammenarbeit seiner Stiftung mit Firmenich. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Genf ist nach eigenen Angaben der weltweit größte privatwirtschaftliche Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen.
wired.de
WWF legt Living Planet Report Interaktiv vor wwf.de
Goldene Acht ist Schmetterling des Jahres zeit.de
Bolivien ruft Notstand wegen Dürre aus tagesschau.de
Solar-Steuer in Schweden zurückgenommen sonnewindwaerme.de
ZITAT
„In diesem Sinne ist auch der Schutz unserer Umwelt gelebte Barmherzigkeit“
Umweltministerin Barbara Hendricks würdigt das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit als „mehr als nur kirchliche Folkore“.
domradio.de
Text
text
PANDASTISCH
von Marco Vollmar, Kommunikations-Chef WWF Deutschland
Mein persönliches Highlight der Woche: Der WWF setzt sehr erfolgreich digitale Technik im Kampf gegen Wilderer ein. Mit Unterstützung von Wärmebildkameras und einer speziellen Computer-Software konnten in Ostafrika kriminelle Banden aufgespürt und festgenommen werden. Die Geräte erkennen über eine Entfernung von über 1,6 Kilometern verdächtige Bewegungen. So können weitläufige und unwegsame Gebiete auch bei Nacht wirkungsvoll geschützt werden. Mittelfristig will der WWF auch Drohnen gegen die illegale Elefanten- oder Nashornjagd einsetzen und die dramatische Wildereikrise in Afrika wirkungsvoll bekämpfen.
wwf.de, worldwildlife.org
HINTERGRUND
Keine einheitliche Strategie gegen Einwegbecher in Sicht: Bei der Vermeidung umweltschädlichen Einwegbecher-Mülls ist bundesweit keine einheitliche Strategie in Sicht. Bundes- oder landesweite Verbote sind rechtlich ohnehin ausgeschlossen. Mehrere Bundesländer arbeiten aber an freiwilligen Vereinbarungen mit Gastronomen und Kaffee-Ketten, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Landeshauptstädten ergeben hat. Die Deutsche Umwelthilfe fordert dagegen eine konzertierte Anstrengung für ein einheitliches Mehrwegsystem. Die badische Universitätsstadt Freiburg hat im Kampf gegen Verpackungsmüll und für mehr Umweltschutz am Montag ein Mehrwegsystem für Kaffee zum Mitnehmen gestartet. Derweil entwickeln die Föhrer und Amrumer eine umweltfreundliche Alternative für den Einwegbecher.
n-tv.de, focus.de, shz.de
Smart Cities beschäftigen Städteplaner: Während auf der einen Seite durchgeplante Modellstädte wie Masdar City (Abu Dhabi) oder Songdo (Südkorea) aus dem Boden gestampft werden, diskutieren Städteplaner in Hamburg, München, Amsterdam und Kopenhagen wie sich bestehende städtische Infrastrukturen energieeffizient ausbauen und digitalisieren lassen. Das Internet of Things übernimmt hier eine entscheidende Rolle, denn erst die Vernetzung von Daten macht Städte zu Smart Cities. Grundsätzlich geht es um die intelligente Steuerung städtischer Systeme. Die wachsende Digitalisierung schafft eine Unmengen an Daten, die richtig ausgewertet neue Wege und Lösungen für Stadtentwicklungskonzepte eröffnen.
silicon.de
Wieder ein Delfin in Pakistan gerettet: Vor kurzem wurde ein fünf Meter langer Delfin in einer gemeinsamen Operation der Wildtierabteilung in Karachi und WWF-Pakistan gerettet. Der Delfin war in einem Nebenfluss, als der Wasserspiegel zu sinken begann. Es ist der achte Zwischenfall eines festgesetzten Delfins in diesem Jahr. Entweder der starke Wasserfluss oder die Suche nach Beute treibt die Säugetiere in die Nebenflüsse, wo sie gefangen sind sobald der Wasserspiegel zu sinken beginnt, erklärt Mohammad Imran Malik von WWF-P.
dawn.com
Teslas Autos lassen sich durch Knacken der App stehlen: Das norwegische IT-Sicherheitsunternehmen Promon hat eine Studie veröffentlicht, die darlegt, dass die Tesla-Smartphone-App Schwachstellen hat, deren Ausnutzung potenziellen Angreifern die uneingeschränkte Kontrolle eines Tesla erlauben. Wird die Smartphone-App eines Tesla-Besitzers geknackt, können die Eindringlinge das Auto ausfindig machen, aufschließen und damit wegfahren.
futurezone.at
FOTO DER WOCHE

Was für eine unglaubliche Aufnahme! Auf einmal wirkt die Jacht und ihre Mannschaft ganz klein, über dem 15 Meter langem Walhai.
NICHT MEHR GRÜN
Waldbrand für mehr Facebook-Likes: Ein 21-Jähriger hat Feuer in einem Wald gelegt, um mehr Likes für seine Facebook-Wettervideos zu bekommen. Der Amerikaner aus Kentucky hat sich auf Facebook als Amateur-Wettermann versucht. Für ein Selfie-Video hat er von einem Waldbrand berichtet, den er selbst gelegt hat. In Kentucky drohen ihm dafür zehn bis 20 Jahre Haft und bis zu 10.000 US-Dollar Geldstrafe.
futurezone.at

KW 32: Flixbus schluckt Postbus, Gericht macht Weg frei für Musterklagen gegen VW, Größte deutsche Bürgerklage gegen CETA geplant

NACHRICHTEN
Flixbus schluckt Postbus: Nach gut zweieinhalb Jahren gibt die Post auf: Der Postbus, mit dem der Konzern im Herbst 2013 auf dem Fernbusmarkt eingestiegen war, wird an den Marktführer Flixbus verkauft. Dessen Marktanteil steigt damit von 70 auf rund 80 Prozent. Nach eigenen Angaben rechnet Flixbus 2016 mit rund 30 Millionen Passagieren, der Jahresumsatz liegt schätzungsweise in einer Bandbreite zwischen 300 und 400 Millionen Euro.
tagesspiegel.de, faz.net, handelsblatt.com, sueddeutsche.de
Gericht macht Weg frei für Musterklagen gegen VW: Das Landgericht Braunschweig hat mit einem sogenannten Vorlagebeschluss den Weg für ein Musterverfahren wegen milliardenschwerer Aktionärsklagen gegen VW freigemacht. Nach den Kursverlusten im Zuge des Diesel-Skandals geht es bei den 170 zugelassenen Schadensersatzklagen um einen Streitwert von insgesamt knapp vier Milliarden Euro. Wenn alle Kläger gehört wurden, werden als nächster Schritt des komplexen, mehrstufigen Prozesses alle Verfahren bis zur Klärung des Musterverfahrens ausgesetzt. Als Zeitfenster für dessen offiziellen Beginn wird frühestens Ende 2016 angepeilt.
tagesspiegel.de, welt.de, spiegel.de
Bitcoins im Wert von mehr als 50 Millionen Euro haben Unbekannte vergangene Woche an der Hongkonger Börse für die digitale Währung erbeutet. Jetzt geht die Plattform wieder online. Für den Verlust sollen alle Anleger, ob betroffen oder nicht betroffen, aufkommen.
faz.net
Größte deutsche Bürgerklage gegen CETA geplant: Ein Aktionsbündnis von Kritikern des EU-Freihandelsabkommens mit Kanada (Ceta) hat für ihre Verfassungsbeschwerde “Nein zu Ceta” mehr als 100.000 Unterstützer gefunden. Zum Bündnis gehören die Organisationen Campact, Foodwatch und Mehr Demokratie. Die Unterstützter schickten der Initiative demnach eine schriftliche Vollmacht per Post. Sobald im EU-Handelsministerrat die Entscheidung ansteht, das Abkommen ganz oder teilweise vorläufig in Kraft zu setzen, will das Bündnis beim Bundesverfassungsgericht eine einstweilige Anordnung beantragen. Damit soll dem deutschen Vertreter im EU-Rat, das ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel oder ein Vertreter, untersagt werden, dort für das Abkommen zu stimmen.
euractiv.de
2015 war schlimmstes Jahr: Für die Umwelt war 2015 laut einem internationalen Wissenschaftsbericht der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA das schlimmste Jahr seit Beginn der systematischen Erfassung des globalen Klimawandels. Im vergangenen Jahr wurden bei den Treibhausgasen Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas Rekordemissionen verzeichnet. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg demnach auf einen Durchschnittswert von 399,4 ppm (parts per million, Teile von einer Million). Das sei ein Anstieg von 2,2 ppm im Vergleich zu 2014 gewesen.
faz.net
Portugal Tausende Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrände de.euronews.com
Internationaler Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt Erklärung der Hohen Vertreterin Federica Mogherini im Namen der EU consilium.europa.eu
Whistleblower Rechtsanwalt von Edward Snowden weist Spekulationen über Verschwinden zurück zeit.de
ZITATE
„Viele von Musks Aussagen werden später als Übertreibungen und manchmal sogar als Lügen entlarvt. Zahlreiche Menschen sehen ihm das nach, weil er als Genie und Visionär gilt. Ich dagegen glaube eher an die Kakerlaken-Theorie. Wenn Sie in Ihrer Küche eine Schabe entdecken, dann müssen Sie davon ausgehen, dass die nicht alleine hier ist, sondern dass sich hinter der Wand noch viele andere befinden. So ist das auch bei Tesla. Welche Probleme gibt es, von denen wir derzeit noch nichts wissen?“
Der New Yorker Hedgefonds-Manager Mark B. Spiegel hält Tesla für ein „gefährliches Unternehmen“ und wettet auf dessen Pleite.
sueddeutsche.de
HINTERGRUND
New York Pionier bei Selbstversorgung: Im hippen New Yorker Stadtteil Gowanus in Brooklyn hat in diesem Frühjahr ein Experiment begonnen hat, das die Energiewirtschaft revolutionieren könnte. Längs der President Street versorgen Bürger von der einen Seite der angegrauten Reihenhäuser die Bewohner der anderen Seite seit April mit selbsterzeugtem Strom aus Solarpanels auf den Dächern. Neu an dem „Brooklyn Microgrid“ ist, dass sie auch Abrechnung und Bezahlung direkt untereinander abwickeln, ohne einen dazwischen geschalteten Versorger. „Der Mechanismus zeigt, wie die Zukunft eines dezentralen, in Nachbarschaften selbst verwalteten Stromnetzes aussehen könnte“, analysiert die Beratungsgesellschaft PWC.
faz.net
Roller-Sharing in Berlin: Mit mehr als 2.500 Wagen gibt es in keiner anderen Stadt weltweit so viele Carsharing-Autos wie in Berlin. Nun soll die Stadt auch Vorreiterin im Bereich Roller-Sharing werden. Nachdem Anbieter eMio bereits im vergangenen Juni mit 150 elektrischen Rollern gestartet ist, zieht Bosch nun nach: Ab Mittwoch bietet der Automobilzulieferer mit seiner Tochterfirma Coup 200 vernetzte E-Scooter im Innenstadtbereich an. Bosch steigt damit erstmals in das Geschäft mit Endkunden ein.
tagesspiegel.de, faz.net
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Kinder-Armut in der EU Jedes vierte Kind betroffen euractiv.de
Fraport Anschläge in EU drücken auf Besucherzahlen faz.net
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Klopapier verursacht Waldbrand auf La Palma: Brennendes Toilettenpapier hat auf der Kanareninsel La Palma ein Großfeuer verursacht. Ein als Verdächtiger festgenommener Deutscher habe ausgesagt, im Freien seine Notdurft verrichtet und das benutzte Papier anschließend angezündet zu haben, teilte die Polizei mit. Bei dem Brand in einer hügeligen Gegend um den Naturpark Cumbre Vieja kam ein 54 Jahre alter Mitarbeiter der Forstbehörde ums Leben, der bei den Löscharbeiten geholfen hatte.
spiegel.de

KW 31: Dreckiges Olympia, Tesla übernimmt SolarCity, Positives Zwischenfazit bei Plastiktüten

NACHRICHTEN
Dreckiges Olympia: Die olympischen Segler müssen in Rio in einer stark verschmutzten Bucht antreten: Fäkalien, Gift, Müll und Schwermetalle belasten das Wasser. Den „Molotow-Cocktail der Guanabara-Bucht“ nennt der Umweltaktivist Sérgio Ricardo dieses Gemisch. Es ist eine hochgiftige Mischung. Zehn Millionen Menschen und 12.000 Industrieanlagen leiten ihre Abwässer in die Bucht und in die dort mündenden Flüsse ein, rechnet die Heinrich-Böll-Stiftung vor. Jede Sekunde muss die Guanabara-Bucht demnach 18.000 Liter unbehandelter Abwässer aufnehmen. Zudem gelangen laut Umweltschützer Ricardo bis zu 100 Tonnen Müll täglich in die Bucht. Viele Segler, die in dieser Brühe Hochleistungen erbringen und Medaillen gewinnen wollen, bringt das in Rage. Die Athleten fürchten um ihre Gesundheit.
spiegel.de
Tesla übernimmt SolarCity: Der Elektroauto-Pionier Tesla will mit einem Zukauf groß in das Solarstrom-Geschäft einsteigen. Der US-Konzern gab am Montag bekannt, den amerikanischen Solarpanel-Hersteller SolarCity für 2,6 Milliarden Dollar in Aktien erwerben zu wollen. Tesla-Chef Elon Musk will so seinen Masterplan vorantreiben, umwelt- und energiebewussten Verbrauchern künftig verschiedenste Produkte unter einer Marke anzubieten.
handelsblatt.com
Fast ein Viertel der Bundesbürger kann sich einer Bitcom-Umfrage zufolge vorstellen, dass Computerspielen einmal olympisch wird. Unter denjenigen, die selbst Computerspiele spielen, können sich das demnach sogar rund 40 Prozent vorstellen.
faz.net
Positives Zwischenfazit bei Plastiktüten: Einen Monat nach Einführung der Bezahlpflicht für Kunststofftüten hat der deutsche Einzelhandel eine positive Bilanz gezogen. Branchenweite Zahlen gebe es zwar noch nicht, aber viele Händler registrierten in den Geschäften einen “deutlichen Rückgang” bei den ausgegebenen Kunststofftüten. Die Bekleidungskette “C&A”, wo bereits seit April Plastiktüten nicht mehr kostenfrei über den Ladentisch gehen, registrierte seitdem einen Rückgang der ausgegebenen Plastiktüten um 50 Prozent, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.
faz.net
Grünes Licht für Atommeiler Hinkley Point: Der Verwaltungsrat des größtenteils staatlichen französischen Stromkonzerns EDF (Electricite de France) hat einem Bericht zufolge für den umstrittenen Bau zweier neuer Atomreaktoren in Großbritannien gestimmt. Damit könne EDF nun die Verträge unterzeichnen, teilte das Unternehmen mit. Kritiker halten die Milliardeninvestition für ein Risiko. Kurz vor der Entscheidung hatte Gerard Magnin, Mitglied des EDF-Verwaltungsrats, seinen Rücktritt eingereicht, weil sich laut Berichten der Schwerpunkt des Konzerns sich noch mehr in Richtung Kernkraft verschiebe.
spiegel.de
E-Autos haben noch keine Auswirkungen auf Luft: Seit Anfang Juli können Käufer von E-Autos einen “Umweltbonus” von bis zu 4.000 Euro beantragen. Doch der Nutzen für die Umwelt scheint gering. Denn der Absatz von circa 300.000 Elektrofahrzeugen alleine hat auf die Reduktion von Luftschadstoffen nur einen geringen Einfluss, bestätigt das Umweltministerium. Exakt 1.523 Anträge auf den Bonus sind im ersten Monat seit Beginn der Förderung Anfang Juli erteilt worden, teilte das zuständige Bafa am Freitag mit. Zwei Drittel davon für reine Elektrofahrzeuge, ein Drittel für Hybride. Wird die Prämie weiterhin nur in diesem Tempo beantragt, dauert es mehr als 16 Jahre bis der Absatz der gewünschten 300.000 E-Fahrzeuge gefördert ist.
tagesspiegel.de
RWE schickt Zukuntssparte ins Rennen: Der Energiekonzern RWE schickt sein Zukunftsgeschäft mit großen Erwartungen an die Börse. Die künftige Tochtergesellschaft Innogy solle im kommenden Jahr ihren Gewinn steigern, teilte das Unternehmen an diesem Montag in Essen mit. Geplant sei ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen zwischen 4,3 und 4,7 Milliarden Euro. Die Tochtergesellschaft wird künftig rund 40.000 der derzeitig 60.000 RWE-Mitarbeiter beschäftigten und gemessen an den Vorjahreszahlen mehr als 40 Milliarden Euro umsetzen.
faz.net
Weiterhin Diesel Bundesamt erteilt Opel Genehmigung für neuen Diesel faz.net
Der Nachtzug lebt Österreichs Bahn sichert Nachtzugverbindungen in Deutschland tagesspiegel.de
Griechenland Feuer auf Chios vernichtet viele Mastix-Bäume nzz.ch
ZITATE
„Das kann selbst der Unbedarfte, wenn er zwei Tage recherchiert.“
Einem Sicherheitsexperten zufolge genügen ein spezieller Browser und Bitcoins als Zahlungsmittel, um sich im Darknet eine Waffe zu besorgen.
welt.de
HINTERGRUND
EU-Datenschützer segnen Abkommen mit den USA ab: Die europäischen Datenschützer haben dem neuen transatlantischen Abkommen zur Übermittlung von Daten in die USA unter Vorbehalt ihren Segen erteilt. Das “Privacy Shield” genannte Abkommen war Mitte Juli von der EU-Kommission verabschiedet worden. Auch wenn in der endgültigen Fassung einige Bedenken der Datenschützer berücksichtigt wurden, seien noch nicht alle ausgeräumt, teilte die “Artikel 29”-Gruppe der Datenschutzbeauftragten der EU-Mitgliedsstaaten am Dienstag in Brüssel mit. Die Gruppe will nun erst einmal bis zur Überprüfung des Abkommens abwarten, die in einem Jahr geplant ist.
heise.de
Tschernobyls Zukunft: 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die Ukraine die 30-Kilometer-Schutzzone um den havarierten Reaktor in ein Biosphärenreservat umgewandelt. Ein entsprechender Erlass von Staatschef Petro Poroschenko trat am Montag in Kraft, wie das Präsidialamt in Kiew mitteilte. Vorausgegangen waren Gesetzesnovellen, die den Bau von Windkraft- und Solaranlagen sowie wissenschaftliche Forschung in der rund 227.000 Hektar großen Region ermöglichen.
faz.net
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Power to Gas: Wie über 19 Millionen andere Haushalte in Deutschland auch heizen die Bewohner einer neuen Reihenhaussiedlung im rheinland-pfälzischen Alzey künftig mit einem Erdgas. Doch ihr Brennstoff kommt nicht aus Russland oder Norwegen, sondern aus einem containergroßen Gebäude am Rande des Wohnviertels. Dort wird im Herbst eine Anlage installiert, die aus Wasser, Strom und Kohlendioxid synthetisches Erdgas erzeugt. Power to Gas heißt dieses Konzept. Entwickelt wurden Power-to-Gas-Anlagen ursprünglich als Energiespeicher: Wenn Windräder und Solaranlagen mehr Strom liefern als gerade benötigt wird, produzieren sie damit Wasserstoff oder Methan.
spiegel.de
Hintertür schließen Microsoft will Hintertür zum kostenlosen Download von Windows 10 schließen golem.de
Übernahme Oracle kauft Netsuite für 9,3 Milliarden US-Dollar golem.de
Fischen in fremden Gewässern Microsoft stellt intelligente Foto-App für iOS vor zdnet.de
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Ferien der Zukunft: Vieles in diesem Ferienlager in der ungarischen Stadt Zanka ist wie in jedem anderen Sommercamp. Kinder und Jugendliche, Mädchen und Jungen treffen sich und verbringen Zeit miteinander. Doch in einem Detail unterscheidet sich dieses Camp von anderen. Die Kinder hier haben ihren eigenen 3-D-Printer und drucken sich all die Dinge, die zu richtigen Ferien dazugehören: süße Katzen, Pokemon- oder Star Wars-Figuren. Damit sich die Kinder bei all der Technik nicht langweilen, wird sie ihnen von einem Gleichaltrigen vorgestellt.
euronews.com

KW 29: EU unterstützt Bauern mit 500 Millionen, Weiteres Verfahren gegen Google, Datenschutzabkommen zwischen EU und USA steht

NACHRICHTEN
EU unterstützt Bauern mit 500 Millionen: Die Europäische Union unterstützt die deutschen Milchbauern nach Angaben von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt mit mindestens 58 Millionen Euro. Insgesamt wolle die EU-Kommission dem europäischen Milchmarkt mit 500 Millionen Euro unter die Arme greifen. EU-Agrarkommissar Phil Hogan präsentierte ein entsprechendes Hilfspaket. Um das Überangebot an Milch in den Griff zu bekommen und damit die Preise zu stabilisieren, will die EU 150 Millionen Euro an Milcherzeuger zahlen, die ihre Produktion drosseln. Die übrigen 350 Millionen Euro gehen an die EU-Staaten zur weiteren Verteilung. Deutschland erhält den größten Anteil.
faz.net, tagesspiegel.de, spiegel.de
EU eröffnet weiteres Verfahren gegen Google: Die EU-Kommission hat ein neues Wettbewerbsverfahren gegen Google eröffnet. Der US-Internetriese schränke durch seine dominante Marktposition die Werbemöglichkeiten von Wettbewerbern ein, sagt die Kommission. Seit mehr als einem Jahr läuft bereits eine Klage der Kommission gegen Google wegen Missbrauchs seiner Vormachtstellung bei der Suche nach Verkaufsdienstleistungen. Nun zieht das Verfahren der EU-Wettbewerbshüter weitere Kreise. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager nimmt jetzt die Werbeanzeigen ins Visier, die Google für seine Kunden auf den Seiten von anderen Verkaufsplattformen platziert.
euractiv.com, dw.com
Zwei Milliarden Fahrten wurden seit 2009 über die Fahrdienst-App Uber gebucht. In der Zeit von 2009 bis Ende 2015 verzeichnete Uber eine Milliarde Fahrten. Seit Jahresbeginn hat der Mitfahrdienst wurde die Zahl der Touren dann deutlich gesteigert.
wiwo.de
Datenschutzabkommen zwischen EU und USA steht: Durch die Zustimmung der EU-Kommission ist das neue Datenschutzabkommen mit den USA in Kraft getreten. Wie die Behörde in Brüssel mitteilte, soll die “Privacy Shield” genannte Vereinbarung die Grundrechte von Bürgern und Unternehmen schützen, deren Daten zwischen der EU und den USA ausgetauscht werden. Die Neuregelung ersetzt das Abkommen “Safe Harbor”, das der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr wegen Datenschutzbedenken für hinfällig erklärt hatte. Kritiker bemängeln, dass die USA im Dienste der nationalen Sicherheit weiter massenhaft Daten von Bürgern sammeln dürfen.
dw.com, spiegel.de
EU verbietet Beistoff von Glyphosat: Die EU-Mitgliedsstaaten genehmigen Einschränkungen für das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat und verbieten damit den Beistoff POE-Tallowamin. Nationale Vertreter im Ständigen EU-Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel stimmten am gestrigen Montag mit einer qualifizierten Mehrheit für die Glyphosat-Beschränkungen der Kommission. Pflanzenschutzmitteln auf Glyphosatbasis, einschließlich Monsantos RoundUp, dürfen somit keine POE-Tallowamine mehr beigemischt werden.
euractiv.de
Drohne unterbricht Sitzung des ukrainischen Parlaments: Im ukrainischen Parlament wurde eine Abstimmung unterbrochen, nachdem ein Abgeordneter der Opposition eine Drohne durch den Sitzungssaal fliegen ließ. Mithilfe des Flugobjekts wollte er mögliche Fälle von Wahlbetrug aufdecken. Einige Abgeordnete applaudierten, aber andere kritisierten, dass lediglich der Wahlgang gestört werden sollte. Der Parlamentspräsident unterbrach die Sitzung mit der Begründung, dass die Aktion gegen die Parlamentsordnung verstoßen habe.
euronews.com
Polnischer Betrug auf EU-Kohlenstoffmarkt: Dem Gründer der größten polnischen Maklerfirma für CO2-Zertifikate, Jaroslaw Klapucki, droht eine Haftstrafe in Frankreich wegen Umsatzsteuerbetrug. Vor Kurzem befand ein Gericht in Frankreich den polnischen ETS-Makler für schuldig, Geldwäsche und Umsatzsteuerbetrug betrieben zu haben. Nun muss Klapucki wahrscheinlich für sieben Jahre ins Gefängnis. Von 2008 bis 2010 wurden auf dem europäischen CO2-Markt zwischen 10 und 20 Mrd. Euro entwendet. Frankreich allein entstand ein Verlust von 1,6 Mrd. Euro. Warschau weist jegliches Fehlverhalten von sich und spricht von einem unglücklichen Zwischenfall.
euractiv.de
CETA Klage gegen das EU-Handelsabkommen mit Kanada focus.de
VW-Abgasskandal EU soll seit Jahren von Abgasmanipulationen gewusst haben zeit.de
Griechenland Regierung privatisiert Bahn n-tv.de
ZITAT
„Wenn man unsere Unfähigkeit betrachtet – und das ist bewährte Technologie -, kann ich mir kaum vorstellen, wie ein solch riskantes Konzept klappen würde.“
Der Umweltingenieur Joseph Sussman von der amerikanischen Elite-Uni MIT glaubt nicht daran, dass sich die Magnetbahn Hyperloop in den USA wird durchsetzen können.
sueddeutsche.de
HINTERGRUND
Franzosen beschließen nukleares Endlager: Das französische Parlament hat den Bau eines nuklearen Endlagers in Lothringen rund 150 Kilometer südwestlich von Saarbrücken genehmigt. Am Montag sprach sich eine Mehrheit der Abgeordneten für ein unterirdisches Lager nahe dem Dorf Bure im Département Meuse aus, nachdem zuvor schon der Senat zugestimmt hatte. Es wird noch Jahre dauern, bis das Projekt realisiert wird, wenn es überhaupt dazu kommt. Doch mit der Zustimmung der Parlamentarier ist eine wichtige Etappe erreicht. Es liegt nun an der Regierung, den Bau in Auftrag zu geben.
faz.net
Urbanes Leben im Hausboot: Schwimmende Häuser sollen gegen Wohnungsmangel helfen, triste Quartiere beleben und vor Überflutung bewahren. Ein paar Dutzend schwimmen bereits in Hamburg. In Amsterdam gehören Hausboote längst zum Stadtbild. Ein schwimmendes Haus sei genauso gut gedämmt wie jeder andere Neubau, und einen unangenehmen Geruch habe er im Sommer nie bemerkt, sagt Architekt Jörg Niderehe, der selber jahrelang auf einem Hausboot gelebt hat und die Natur innerhalb der Stadt als wahres Geschenk erlebt hat.
faz.net
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Spanien Waldbrände an Costa del Sol euronews.com
Hate Speech Bundesweite Razzien zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet tagesspigel.de
Ungarn Mitfahrdienst Uber vom Gesetzgeber ausgebremst euronews.com
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Greenpeace kapert Brexit-Wahlkampfbus: Ein Wahlkampfbus mit falschen Zahlen war Teil der Brexit-Kampagne in Großbritannien. In großen weißen Lettern behauptete die “Vote Leave”-Kampagne, Großbritannien zahle pro Woche 350 Millionen Pfund an die EU. Diese Zahl war eine Lüge, wie “Faktenchecker” früh entlarvt hatten. Tatsächlich überweist Großbritannien pro Woche nur 110 Mio. Pfund. Greenpeace hat den Bus nun erworben und nutzt ihn für eine öffentlichkeitswirksame Aktion. Die Umweltschützer haben das Fahrzeug vor dem Parlament in London geparkt und es mit dem Spruch “Zeit für die Wahrheit” versehen.
spiegel.de

KW 28: 14. Verhandlungsrunde über TTIP, Polen hält an der Kohle fest, Hitzetod durch Klimawandel

NACHRICHTEN
14. Verhandlungsrunde über TTIP: In Brüssel beginnt die nächste Verhandlungsrunde über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Doch in wichtigen Fragen ist noch immer keine Einigung absehbar. Dazu gehören die in Europa und vor allem in Deutschland umstrittenen Schiedsgerichte, vor denen Investoren gegen Staaten klagen können, wenn sie ihre, wie es heißt, “legitimen Erwartungen” durch Gesetze verletzt sehen. Noch offen sind auch die Regeln für öffentliche Ausschreibungen, also Aufträge, die von Regierungen und Kommunen vergeben werden.
dw.com
TTIP gefährdet laut Greenpeace deutsche Energiewende: Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA gefährdet laut der Umweltschutzorganisation die deutsche Energiewende. Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der Energiewende wie den Einspeisevorrang für Ökostrom oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen, erklärte Greenpeace. Die Organisation berief sich auf interne und aktuelle Verhandlungsdokumente, die sie veröffentlichte.
euractiv.de
Rund Jeder Vierte informiert sich bei Reisen mit dem Auto via Smartphone oder Tablet über Staus oder andere Verkehrsstörungen.
bitkom.org
Polen hält an der Kohle fest: Nirgends produziert Europa so viel Steinkohle wie in Polen – trotz niedriger Preise hält das Land eisern daran fest. Polens rechtspopulistische Regierung beschloss vor wenigen Tagen ein neues Energiegesetz. Es reduziert die Rolle erneuerbarer Ressourcen im polnischen Energiemix und ermöglicht den zu 95 Prozent mit Kohle arbeitenden Stromherstellern, sich mit dem Erwerb nationaler “grüner Zertifikate“ von Strafen für hohe Schadstoffemissionen freizukaufen.
euractiv.de
EU unterzeichnet Privacy-Shield-Abkommen mit den USA: Die EU-Mitgliedsstaaten haben am Freitag das umstrittene Datenschutz-Abkommen für den Informationsaustausch mit den USA unterzeichnet. Vier der 28 EU-Diplomaten enthielten sich bei der Endabstimmung über das neue europäisch-amerikanische Datenschutzschild. Das Datenschutzschild soll das außer Kraft gesetzte Safe-Harbour-Abkommen ersetzen, welches im vergangenen Oktober vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für unzulässig erklärt wurde. Die Begründung: unzureichende Datenschutzstandards in den USA.
euractiv.de
Indiens Kampf gegen Abgasschleudern: Indien plant neue Maßnahmen, um die Schadstoff- und Treibhausgasemissionen zu senken. Auf SUVs, Luxuswagen und Dieselfahrzeuge soll es eine Sondersteuer geben, zudem sollen erneuerbare Energien gefördert werden. Außerdem setzt Indien intensiv auf Elektroautos.Die Maßnahmen stellte Umweltminister Javadekar auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin vor. Auch Kanzlerin Merkel forderte dort zusätzliche Schritte für den Klimaschutz.
sueddeutsche.de
GVOs EU will neuen Genmais bewilligen euractiv.de
Gesundheit und Verbraucherschutz EU-Kommission will erweiterte Werbung für Energy-Drinks zulassen, Verbraucherschützer fordern hingegen ein Verkaufsverbot für Minderjährige euractiv.de
iOS 10 ausprobieren Beta-Version von iOS 10 öffentlich verfügbar n-tv.de
ZITATE
„Viele Menschen sind sich vielleicht nicht bewusst, dass der Betrieb eines eigenen Mobilfunknetzes nicht nur möglich ist, sondern auch kein umfangreiches technisches Wissen erfordert.“
Facebook-Entwickler Kashif Ali will mit OpenCellular mehr Menschen mit dem Internet verbinden.
zdnet.de
HINTERGRUND
Hitzetod durch Klimawandel: Die Hälfte der etwa 1.050 offiziellen Todesopfer während der sommerlichen Hitzewellen in Paris und London im Jahr 2003 geht auf die Effekte der globalen Erwärmung zurück. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der Zeitschrift Enviromental Research Letters veröffentlichten Studie. Diese untersuchte zum ersten Mal den direkten Zusammenhang des zivilisatorischen Klimawandels mit der Sterblichkeitsrate in diesen extremen Hitzewellen, wie Mitautor Daniel Mitchell vom Enviromental Change Institute der Universität Oxford im Portal Inside Climate News erläuterte.
klimaretter-info
Google-Autos erkennen Handzeichen: Die selbst fahrenden Autos können jetzt die Handzeichen von Fahrradfahrern interpretieren. Fahrradfahrern werde grundsätzlich möglichst viel Raum gelassen. Dank des Einsatzes von Laser-Radaren können sie nun auch im Dunkeln erkannt werden.
futurezone.at
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Europäischer Rat der Junglandwirte Anstrengungen der EU reichen noch nicht aus, Änderungen in der Subventionsvergabe gefordert euractiv.de
Steuertricks US-Steuerbehörde IRS ermittelt gegen Facebook zdnet.de
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Motten-Invasion im Stade de France: Vor dem Endspiel der Europameisterschaft breitete sich im Stade de France eine Mottenplage aus. Zahlreiche Motten ließen sich auf dem Rasen nieder und störten die Vorbereitung auf das EM-Finale zwischen Frankreich und Portugal. Trainer Didier Deschamps, seine französische Mannschaft und auch das Schiedsrichter-Team um den Engländer Mark Clattenburg versuchten, sich gut eine Stunde vor Beginn der Partie am Sonntagabend die Tiere vom Kopf zu wedeln. Eine Vermutung ist, dass die Motten kamen, weil über Nacht im Stade de France das Flutlicht angelassen wurde.
sueddeutsche.de

KW 27: Industrielle Landwirtschaft schädigt Ökosysteme, Abbau fossiler Energieträger hat Zenit überschritten, Atomaufsicht rügt AKW Tihange

NACHRICHTEN
Industrielle Landwirtschaft schädigt Ökosysteme: Wissenschaftler des International Panel of Experts on Sustainable Food Systems fordern eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft hin zu diversifizierten agrarökologischen Systemen. Dies sei notwendig, um gesunde Lebensmittel für alle zu produzieren, ohne die Umwelt zu belasten. Nur einer vielfältigen, ökologischen Landwirtschaft gelinge es im Gegensatz zu derzeitigen Systemen, Ernährungssicherheit, eine ausgewogene Ernährung, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit zu vereinbaren.
meine-landwirtschaft.de
Abbau fossiler Energieträger hat Zenit überschritten: Der Abbau und die Verstromung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas wird immer teurer und daher in den nächsten zehn Jahren seinen Höhepunkt erreichen. Dann übernehmen nach Einschätzung von Bloombergs New Energy Outlook 2016 die immer günstigeren Erneuerbaren Energien. Doch ebenfalls klar ist: Auch 2040 werden Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke weltweit ungefähr die gleiche Leistung haben wie heute. Denn mit dem rasanten Wachstum der Erneuerbaren Energien steigt auch der globale Energiebedarf enorm, zum Beispiel für Elektroautos, der 2040 bei acht Prozent liegen soll.
energiezukunft.eu
Bis zu 2,8 Milliarden Dollar bietet Tech-Unternehmer Elon Musk für die Übernahme der Solarfirma SolarCity.
spiegel.de
Atomaufsicht rügt AKW Tihange: Die belgische Atomaufsicht AFCN hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Sicherheitsprobleme am Meiler-Standort Tihange bemängelt. Grund sind zwei Vorfälle beim Reaktor 3 im Mai. Beide seien auf Nachlässigkeit des Personals zurückzuführen. Die Atomaufsicht hat eine Verwarnung ausgesprochen, bestätigte die Betreibergesellschaft Engie Electrabel. Beide Vorfälle werden dem Bericht zufolge als Störung eingestuft. Sie sind damit am unteren Ende der internationalen Bewertungsskala für Vorfälle in Atomkraftwerken angesiedelt.
faz.net
Brexit und Umweltverschmutzung: Mit dem EU-Austritt gibt Großbritannien womöglich auch den Emissionshandel auf. Die Preise für CO2-Berechtigungen sind bereits im freien Fall. Am Freitag nach dem Brexit-Entscheid waren Klimasünden plötzlich so billig wie seit Jahren nicht mehr. Der Börsenpreis für ein CO2-Zertifikat gab fast schlagartig um 17 Prozent nach. Da Großbritannien nach Deutschland der zweitgrößte Treibhausgasemittent in der Europäischen Union ist, würden die CO2-Preise unter einer wahren Flut überzähliger Berechtigungsscheine kollabieren. Für Industriebetriebe in ganz Europa gäbe es danach kaum noch einen finanziellen Anreiz, in CO2-sparende Effizienztechniken zu investieren.
welt.de
Weltklimavertrag tritt schneller als erwartet in Kraft: Der im Dezember in Paris vereinbarte Weltklimavertrag wird früher als geplant für die Staatengemeinschaft verbindlich werden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sagt, man spüre, dass viele Staaten das Paris-Abkommen am liebsten in Rekordzeit ratifizieren und in Kraft setzen wollten. Bisher haben laut Vereinten Nationen zwar 178 der 195 Länder das Abkommen unterzeichnet. Damit es in Kraft tritt, müssen aber 55 Staaten den Vertrag ratifiziert haben. Ferner müssen sie zusammen mindestens 55 Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen emittieren.
faz.net
Luftverschmutzung MdEPs einigen sich mit EU-Rat auf ambitioniertere Grenzwerte für Schadstoffemissionen europarl.europa.eu
Tiefseefischerei: Rat und Parlament einigen sich über überarbeitete Vorschriften consilium.europa.eu
Spanien Verkehrministerium ermittelt wegen zahlreicher Flugausfälle gegen Billigflieger Vueling n-tv.de
ZITAT
„Wenn die EU-Kommission das bei CETA macht, ist TTIP tot.“
Deutschlands Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel befürchtet, dass das Durchdrücken von Ceta alle Verschwörungstheorien zu den geplanten weiteren Freihandelsabkommen explodieren lassen werde.
tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Landwirtschaft und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt übt massive Kritik am aktuellen Entwurf des Klimaschutzplans 2050 von Umweltministerin Barbara Hendricks. Mal wieder mache die Kollegin Hendricks die Landwirtschaft zum alleinigen Sündenbock. Die Landwirtschaft möge zwar acht Prozent der Emissionen erzeugen, sie ernähre aber auch 100 Prozent der Bevölkerung. Unsere Landwirtschaft arbeite mit der Natur und nicht gegen sie.
klimaretter.info
Lastwagen mit Oberleitung: Nach einem Jahr Vorbereitung testen Siemens und der Nutzfahrzeug-Hersteller Scania ein Strom-Oberleitungssystem für Lastwagen. Damit geht nach Angaben der Unternehmen der erste „E-Highway“ der Welt in Betrieb. In den nächsten zwei Jahren werden zwei Diesel-Hybridfahrzeuge auf einem zwei Kilometer langen Steckenabschnitt auf der Autobahn E 16 nördlich von Stockholm fahren. Sie sollen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren doppelt so effizient sein, damit entsprechend weniger Energie verbrauchen, vor allem aber weniger Schadstoffausstoß produzieren.
faz.net
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Ceta-Streit Frankreich, Rumänien, Bulgarien, Deutschland und die Niederlande rebellieren gegen Alleingang der EU-Kommission euractiv.de
Rückzug von Investoren Brexit gefährdet Bau von Atomkraftwerk Hinkley C in Südengland faz.net
Lebensmittelverschwednung Europäischer Rat einigt sich auf Grundsätze zur Verringerung von Lebensmittelverlusten consilium.europa.eu
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Europacup in Frankreich, Robocup in Leipzig: In Frankreich stehen gerade die besten vier Teams im Halbfinale der Fußball Europameisterschaft. In Leipzig gibt es sogar eine Fußball Weltmeisterschaft. Dort stehen Roboter-Kicker im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Kicker aus Kabel, Schrauben und viel Plastik kicken um die Ehre bestes Team der Welt zu sein, 500 Mannschaften sind beim Robocup angemeldet. 2050 will man so weit sein, dass die Roboter auch gegen ein menschliches Team antreten können.
handelsblatt.com

KW 25: Zuckerberg investiert in afrikanische Startups, EU will Handel mit Mineralimporten aus Konfliktregionen erschweren, Maut-Chaos in Europa

NACHRICHTEN
Zuckerberg investiert in afrikanische Startups: Gut ein halbes Jahr nach ihrer Gründung hat die Wohltätigkeitsorganisation von Facebook-Chef Mark Zuckerberg ihre erste Großinvestition getätigt. Dafür ausgewählt wurde das Startup-Unternehmen Andela, das in Afrika Software-Entwickler rekrutiert, ausbildet und weitervermittelt. Andela beschäftigt derzeit in Nigeria und Kenia knapp 200 IT-Ingenieure und will die Geldspritze nutzen, um bis Ende des Jahres in ein drittes afrikanisches Land zu expandieren.
handelsblatt.com
EU will Handel mit Mineralimporten aus Konfliktregionen erschweren: In der EU sollen künftig schärfere Regeln bei der Einfuhr von Mineralien und Metallen aus Konflikt- und Kriegsregionen gelten. Importeure, Hütten und Raffinerien müssen demnach künftig nachweisen, woher sie Mineralien wie Zinn, Wolfram oder Gold beziehen. Damit soll verhindert werden, dass der Handel zur Finanzierung von Konflikten und Menschenrechtsverletzungen beiträgt. Ausnahmen seien lediglich für Importeure von kleinen Mengen geplant, teilten die EU-Kommission und die Vertretung der Mitgliedstaaten nach Verhandlungen mit dem EU-Parlament mit.
spiegel.de, euractiv.de
Die EU-Kommission investiert 6,7 Milliarden Euro in Verkehrsinfrastruktur zur Förderung von Beschäftigung und Wachstum. Eine Liste mit 195 Verkehrsprojekten wurde am Freitag veröffentlicht.
europa.eu
Maut-Chaos in Europa: Italien hat mehr als zehn Betreiber von Mautautobahnen, Norwegen ebenso. Neun Länder verlangen eine Vignette. Tatsächlich gefahrene Kilometer oder Passagen durch Tunnel, über Brücken oder Bergpässe werden separat abgerechnet. Elektronische Erfassungssysteme buchen vom Konto ab, Bares verliert an Bedeutung. Frankreich, Spanien, Italien und Polen setzten Transponder (Funkgeräte) zur Streckenmessung ein; in Polen, Italien oder Norwegen muss man sich vor dem Befahren mit seinem Autokennzeichen im Internet registrieren. Ein Chaos. Doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und in Slowenien kann die bis zu 800 Euro betragen.
faz.net
Streit um Ratifizierung von Freihandelsabkommen: In vielen EU-Staaten manifestiert sich eine kritische Haltung gegenüber Handelsabkommen. Zuletzt forderte das luxemburgische Parlament die Regierung auf, Ceta erst einmal nicht zuzustimmen. Die EU-kommission bringt das in eine unkomfortable Lage. Das Abkommen mit Kanada ist fertig verhandelt, im Oktober soll es unterzeichnet werden. Anfang Juli will sich die Europäische Kommission entscheiden, ob sie Ceta mit oder ohne die Zustimmung nationaler Parlamente beschließen lassen will. Die Kommission hat die Rechtsauffassung, dass das eigentlich nicht nötig ist. Frägt sie die Landesparlamente, könnte das Abkommen scheitern und auch der Zeitplan wäre gefährdet. Und auch TTIP würde damit immer unwahrscheinlicher werden.
sueddeutsche.de
Abhängigkeit von russischem Gas: Parallel zur bestehenden Nord-Stream-Leitung soll eine neue Pipeline von 2019 an russisches Gas nach Deutschland schaffen, vorbei an der Ukraine und Polen.Viele Länder haben schon interveniert. Die EU-Kommission ist gegen die neue Leitung. Sie fürchtet eine zu starke Abhängigkeit von Russland. Doch in aller Stille läuft das Projekt weiter. Besonders Deutschland treibt das Projekt voran.
sueddeutsche.de
Hormonwirksame Substanzen Pflanzenschutzmittelhersteller bezeichnen die Kommissionsvorschläge zur Definition von endokrinen Disruptoren als herbe Enttäuschung euractiv.de
Mehr Platz für Wettbewerber Kompromiss zwischen Bundesnetzagentur und der EU-Kommission über den Netzausbau der Telekom in Deutschland handelsblatt.com
Internes Gutachten EU-Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie könnten im Rahmen einer Überarbeitung durch die EU-Kommission gelockert werden euractiv.de
EU-Entwicklungstage UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon nimmt bei Treffen in Brüssel teil euractiv.de
ZITATE
„Es wäre ein interessantes Experiment, zu sehen, was geschieht, wenn Facebook und Google ihren Kunden die Wahl ließen, ob sie den Service mit Geld oder mit Daten vergüten wollen.“
Der amerikanische Philosoph Michael Sandel vermutet, dass gerade die jüngere Generation nicht viel Geld bereit wäre zu zahlen; Datensicherheit sei für sie kein Thema.
tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Solartechnik aus Berlin erobert Afrika: Das Start-up Mobisol aus Berlin expandiert. Es hat bereits in Ägypten Solarthermie-Projekte umgesetzt und ist in 18 Monaten mit einem Solarstromauto um die Welt gefahren. Jetzt rollt Mobisol den Solarstrommarkt in Afrika auf. Zuletzt wurde das Unternehmen aus der deutschen Hauptstadt von Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon am Rande des Weltklimagipfels in Paris ausgezeichnet. Die Berliner profitieren vom Energiehunger in Afrika – über kleine Solarlösungen, die sie dort verkaufen.
handelsblatt.com
Waldrodungen im Ostkongo: In Osten Kongos ist ein Bauboom ausgebrochen: Die Nachfrage nach Baustoffen wie Ziegelsteinen ist riesig. Doch das Brennen der Ziegel benötigt Unmengen Holz aus den Wäldern. So in Butombo: Die alten, natürlichen Zypressenhecken, die früher die Behausungen umgaben, sind nicht mehr erwünscht. Heute will jeder in der ostkongolesischen Stadt ein Haus aus Ziegelsteinen, geschützt durch eine Mauer. Vor zehn Jahren war die Umgebung um die etwa 700.000 Einwohner zählende Stadt komplett bewaldet. Heute sind davon nur noch eine Handvoll kleiner Waldflächen übrig geblieben. Was nach einem lokalen Umweltproblem aussieht, verschärft eine globale Bedrohung: den Klimawandel.
journafrica.de
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Tschechien Deutsche Telekom kauft für 27 Millionen Mobilfunkfrequenzen handelsblatt.com
Cyberangriff Hacker der russischen Regierung sollen Computernetzwerk der US-Demokraten angegriffen haben spiegel.de
Marihuana Mazedonien legalisiert Droge für medizinische Zwecke  euractiv.de
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Bill Gates spendet 100.000 Hühner: Der Microsoft-Gründer Bill Gates macht mal wieder mit einer ungewöhnlichen Spendenaktion im Netz auf sich aufmerksam: Die Bill & Melinda Gates Stiftung plant, 100.000 Hühner an Familien in armen Ländern Afrikas zu spenden. Die Hühner sollen vor allem in Länder südlich der Sahara gehen, etwa nach Burkina Faso. Für die Spenden kooperiert Gates mit der Hilfsorganisation Heifer International.
faz.net

KW 24: Shell gibt Bohrrechte in der Arktis auf, Berlin will Autoverkehr reduzieren, Europas Airlines bauen Angebot aus

NACHRICHTEN
Shell gibt Bohrrechte in der Arktis auf: Der Energiekonzern Shell verzichtet auf Lizenzen für die Erkundung von Ölvorkommen in der kanadischen Arktis. Das Unternehmen übertrug die Erkundungsrechte für die polaren Gewässer an die kanadische Umweltorganisation Nature Conservancy, die sie wiederum an die Regierung weitergab. Der Schritt soll die Errichtung eines Meeresschutzgebiets erleichtern. In der Region leben Wale, Seehunde, Walrosse, Eisbären und viele Vögel. Kanadas Regierung verfolgt Pläne für die Errichtung eines 44 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiets in der polaren Meeresregion Lancaster Sound vor der Nordküste.
sueddeutsche.de
Berlin will Autoverkehr reduzieren: Berlin will den Autoverkehr auf den Straßen der Hauptstadt massiv zurückdrängen, um seine Klimaschutzziele zu erreichen. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs an allen zurückgelegten Wegen soll von jetzt 29 Prozent auf 22,5 Prozent im Jahr 2030 und auf 17 Prozent im Jahr 2050 sinken. Diese Zielmarken finden sich im Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm, das der Senat aus SPD und CDU letzte Woche beschlossen hat.
morgenpost.de
100.000 E-Autos will Daimler ab 2020 jährlich verkaufen. Helfen sollen dabei neue Modelle, ein milliardenschweres Forschungsprogramm und die Kaufprämie der Bundesregierung.
handelsblatt.com
Europas Airlines bauen Angebot aus: Die Fluggesellschaften des Kontinents haben massenhaft neue Maschinen bestellt, die jetzt nach und nach zum Einsatz kommen. Bis in zwei Jahren werden rund 340 Maschinen zusätzlich zum Bestand in Europa Passagiere transportieren. Das bedeute neue Kapazitäten, die etwa der Flotte des Marktführers Ryanair entsprechen würden, sagt etwa der Airline-Experte Oliver Wyman. Den Löwenanteil davon tragen Billigairlines. Besonders die irische Ryanair agiert sehr aggressiv am Markt.
nzz.ch
-Anzeige-
Digital Champions Award: Gewinnen Sie 3 x 2 Tickets für den Digital Champions Award 2016: Nehmen Sie an der Preisverleihung zum Digital Champions Award 2016 am Donnerstag, 16. Juni, ab 17:30 Uhr in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom teil und lassen Sie sich inspirieren von den Leuchtturmprojekten der Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Ticketbewerbung unter: morgenlage@tagesspiegel.de
digitalchampionsaward.wiwo.de
Finnland setzt auf bedingungsloses Grundeinkommen: Wahrscheinlich würden die Arbeitslosenquoten in Zukunft nicht nur in Finnland strukturell steigen, da Roboter und Maschinen die Arbeit von Menschen übernähmen, sagte Wirtschaftsminister Olli Rehn der F.A.Z. Bislang hatte die finnische Mitte-rechts-Regierung das Vorhaben vor allem mit der Absicht begründet, Langzeitarbeitslose zur Aufnahme einer – wenn auch schlecht bezahlten – Tätigkeit zu motivieren. Im kommenden Jahr soll in Finnland ein Experiment beginnen, in dem mindestens 1.500, vielleicht bis zu 10.000 Menschen über zwei Jahre ein bedingungsloses Grundeinkommen von maximal 750 Euro monatlich erhalten.
faz.net
Umstrittene Schiedsgerichtsverfahren nehmen zu: Schiedsgerichtsverfahren sind umstritten, spätestens seit die USA und Europa über das Freihandelsabkommen TTIP verhandeln. Durch Schiedsgerichtsverfahren können Investoren Staaten jenseits nationaler Gerichte verklagen. Nun zeigen Zahlen der UN, dass die Anzahl der neuen Schiedsgerichtsverfahren einen neuen Rekordstand erreicht hat. Im vergangenen Jahr waren es 70 Verfahren. Insgesamt steigt die Zahl der Verfahren, die bislang öffentlich bekannt sind, auf 696.
sueddeutsche.de
Ceta EU-Kommission will Freihandelsabkommen als reines EU-Abkommen an den Nationalparlamenten vorbei ratifizieren faz.net
UN-Strategie Aids-Epidemie soll bis 2030 beendet sein faz.net
Bahnindustrie EU-Parlament will unfairen Wettbewerb durch Billigimporte stoppen europarl.europa.eu
ZITAT
„Wir müssen die populärste Form der Fortbewegung in der Welt – Autos – effizienter nutzen. Wenn wir alle leeren Sitze ausfüllen, können wir unsere Autobahn-Straßen leerer machen und die Kosten für Fahrgäste senken.“
Uber-Chef Travis Kalanick inszeniert sich als Löser von Verkehrsproblemen in der Stadt. Statt Privatleuten als Chauffeure will Uber nun gemeinsame Fahrten in den Fokus rücken.
handelsblatt.com
HINTERGRUND
EU-Gesetz zur Abgasreinigung: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will auf EU-Ebene eine Gesetzeslücke bei der Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen schließen. Die Hersteller sollen die Abgasreinigung künftig nur noch dann abschalten dürfen, wenn die besten verfügbaren Technologien eingebaut seien und keine andere Technologie verfügbar sei, um den Motor zu schützen. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska erteilte Dobrindts Vorschlägen eine Absage.
tagesschau.de
Kunst aus Plastikmüll: Millionen Tonnen Müll treiben in den Weltmeeren. Um auf diese Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, haben US-Künstler aus Müll aus dem Meer farbenfrohe Skulpturen geschaffen. Ihr Rohmaterial für die Werke bekommen die Künstler vom Washed Ashore Project, die Plastikmüll an den Stränden einsammeln.
spiegel.de
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Frankreich Fahrdienst Uber muss wegen irreführender Geschäftspraktiken 800.000 Euro Strafe zahlen faz.net
Europäischer Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie EU-Kommission darf Verhandlungen über umfassende Luftverkehrsabkommen mit Asien aushandeln consilium.europa.eu
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Hochwasserkatastrophe spült Internet weg: Durch das Hochwasser in Teilen Bayerns sind Festnetz und Mobilfunk stark gestört gewesen. Das liegt daran, dass die Wassermassen Kabel freigelegt und beschädigt haben; teilweise fiel auch die Stromversorgung aus. Einen Tag nach dem Unwetter konnten die gestörten Glasfaser wieder provisorisch genutzt werden, berichtet die Telekom.
golem.de

KW 23: Weiterhin keine Verlängerung für Glyphosat, Schweizer lehnen bedingungsloses Grundeinkommen ab, Luxemburg will in Weltraum-Bergbau einsteigen

NACHRICHTEN
Weiterhin keine Verlängerung für Glyphosat: Die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung in der EU ist gescheitert. Bei einer Abstimmung unter Vertretern der Staaten in Brüssel fehlte dafür die nötige Mehrheit. Damit wird eine weitere Abstimmung in einem Vermittlungsausschuss nötig. Falls diese wiederum ohne Ergebnis bleibt, entscheidet die EU-Kommission. Die geltende Zulassung des weitverbreiteten Pestizids läuft Ende des Monats aus
spiegel.de, tagesschau.de
Rund 28 Mio. Tonnen Schotter, 2.600 Beschäftigte und tausende Kilometer Kabel waren nötig, um den Gotthard-Basistunnel fertigzustellen.
sueddeutsche.de
Schweizer lehnen bedingungsloses Grundeinkommen ab: Am Sonntag lehnten 76,9 Prozent der Wähler die Einführung eines “bedingungslosen Grundeinkommens” ab. Somit haben die Schweizer auch eine Pionierrolle ihres Landes in Europa verhindert. Regierung, Parlament, die Wirtschaft und selbst der Gewerkschaftsbund haben intensiv gegen das Grundeinkommen Stimmung gemacht. Trotz der Niederlage freute sich der Vater der Initiative, der Basler Daniel Häni, über den Achtungserfolg von über 20 Prozent.
tagesspiegel.de, faz.net, handelsblatt.com
Luxemburg will in Weltraum-Bergbau einsteigen: Luxemburg plant, Europas Nummer eins im milliardenschweren Zukunftsgeschäft des Weltraum-Bergbaus zu werden. Mit der Initiative “Space Resources” will das Land die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Abbau von Rohstoffen auf Asteroiden klären. Nach Ansicht von Experten schlummern Milliardenwerte auf Gesteinsbrocken im All. Asteroide zum Beispiel weisen eine sehr hohe Konzentration von Edelmetallen wie Platin und von Metallen der Seltenen Erden auf, die in vielen Schlüsseltechnologien zu finden sind.
tagesspiegel.de
OPEC drosselt Ölfördermenge nicht: Ungeachtet des niedrigen Ölpreises lehnt die Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) eine Deckelung der Ölproduktion weiter ab. Der aktuelle Fördermenge sei vernünftig für den Markt, sagte der scheidende OPEC-Generalsekretär Abdallah al-Badri beim Treffen der Kartell-Mitglieder in Wien. In den vergangenen Monaten wurde verstärkt diskutiert, die Produktion zu drosseln, um den Preis zu stabilisieren.
tagesschau.de
-Anzeige-
Digital Champions Award: Gewinnen Sie 3 x 2 Tickets für den Digital Champions Award 2016: Nehmen Sie an der Preisverleihung zum Digital Champions Award 2016 am Donnerstag, 16. Juni, ab 17:30 Uhr in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom teil und lassen Sie sich inspirieren von den Leuchtturmprojekten der Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Ticketbewerbung unter: morgenlage@tagesspiegel.de
digitalchampionsaward.wiwo.de
Deutsche Patente liegen beim autonomen Fahren vorn: Im Bereich autonomes Fahren werden seit 2010 die meisten Patente von deutschen Firmen angemeldet. Dies hat das Institut der deutschen Wirtschaft errechnet. Im Zeitraum seit 2010 wurden 768 Patente an deutsche Autohersteller erteilt, im Rest der Welt waren es gerade einmal 730. Im Bereich der Zulieferer sind diese Unterschiede noch deutlicher. Damit entfallen 58 Prozent aller erteilten Patente im Bereich autonomes Fahren auf Deutschland.
heise.de
Anhörung EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete muss sich vor dem EU-Parlament wegen Verwicklung in Panama Papers verantworten euractiv.de
Zugang für europäische Fischer Umstrittenes Fischereiabkommen zwischen der EU und Mauretanien verlängert euractiv.de
Energieunion Vizekommissionspräsident Sefcovic zweifelt an Rentabilität von neuem South-Stream-Projekt euractiv.de
Universaladapter Fraunhofer Institut stellt auf Sensors Expo RFID-Middleware vor heise.de
ZITATE
„Wir haben uns erst einmal drei Jahre vorgenommen. Ich bin in hohem Maße besorgt, weil die Investitionsmaschine in Europa nicht richtig in Gang kommt. Vor allem an der Schnittstelle zwischen Investition und Innovation passiert zu wenig. In Deutschland zum Beispiel hapert es an der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet.“
Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, bemängelt trotz erfolgreich angelaufenem Juncker-Plan immer noch zu wenige Investitionen in Europa.
tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Europäische Unternehmen verfolgen Recycling-Strategie: Das Meinungsforschungsinstitut TNS führte eine Umfrage zum Thema Kreislaufwirtschaft unter 10.618 Unternehmen aus den 28 EU-Mitgliedsstaaten durch. Das Ergebnis: Je größer das Unternehmen und sein Umsatz, desto wahrscheinlicher ist es, dass es die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft anwendet. Während 72 Prozent der Kleinunternehmen eine Recycling-Strategie verfolgen, ist dies bei ganzen 89 Prozent der großen Firmen der Fall.
euractiv.de
Agenda für die kollaborative Wirtschaft: Die EU-Kommission hat Leitlinien vorgelegt, die Verbraucher, Unternehmen und Behörden dabei unterstützten sollen, vertrauensvoll an der kollaborativen Wirtschaft mitwirken zu können. Diese neuen Geschäftsmodelle können einen wichtigen Beitrag zur Entstehung von Arbeitsplätzen und Wachstum in der EU leisten, wenn sie auf verantwortungsvolle Weise gefördert und entwickelt werden. Bislang reagieren nationale und lokale Behörden mit einem Flickwerk verschiedener Regulierungsmaßnahmen. Diese uneinheitliche Behandlung neuer Geschäftsmodelle schafft Unsicherheit für herkömmliche Unternehmen, neue Dienstleistungsanbieter und Verbraucher gleichermaßen.
europa.eu
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
Konferenz zu intelligenten Regionen EU-Kommission lanciert Plattform für intelligente Spezialisierung für industrielle Modernisierung europa.eu
Digitales Zahlen PayPal in der Türkei wegen fehlender Lizenz eingestellt handelsblatt.com
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
KALENDER
Berlin – Tel Aviv: Ideas for green cities: GreenXChange, die Plattform für deutsche und israelische Nachwuchskräfte des Jewish National Fund, lädt zum Gedankenaustausch. Es geht um Berlin und Tel Aviv und wie die beiden großartigen Städte besser und grüner gemacht werden können. Nach Vorträgen von Barbara Berninger von der Senatsverwaltung, Jan Edler von Flussbad e.V. und Ira Rosen von der Stadtverwaltung in Tel Aviv gibt es eine Podiumsdiskussion. Im Anschluss kann gemeinsam das Eröffnungsspiel der Fußball-EM gekuckt werden. Freitag, 10. Juni, 19 Uhr, Gartenhaus, Ackerstraße 2, 10115 Berlin, Anmeldung: johannes.kagerer@greenxchange.de
greenxchange.de
NICHT MEHR GRÜN
Google: selbstfahrende Autos mit selbstständiger Hupe: Techniker arbeiten daran, dass die selbstfahrenden Autos in brenzligen Situationen mit Hilfe von Warnakkustik auf sich aufmerksam machen. Wenn beispielsweise ein anderes Auto auf der falschen Spur unterwegs ist oder rückwärts aus einer Einfahrt fährt, wird gehupt – immer wie es die Sicherheit erfordert.
heise.de

KW 22: Neue Vorschriften für den Online-Handel, LKW-Kartell droht Milliardenstrafe, TTIP: Spannungen zwischen USA und EU

NACHRICHTEN
Neue Vorschriften für den Online-Handel: Die Kommission hat zur Umsetzung ihrer Strategie für den digitalen Binnenmarkt einen Plan vorgelegt, der auf drei Schwerpunkte abzielt: den Online-Handel anzukurbeln, indem gegen das Geoblocking vorgegangen wird, die grenzüberschreitende Paketzustellung erschwinglicher und effizienter zu gestalten und für mehr Vertrauen zu sorgen, indem Verbraucher besser geschützt und geltende Vorschriften besser durchgesetzt werden. EU-Parlament und Mitgliedsstaaten müssen den Plänen noch zustimmen.
sueddeutsche.de, europa.eu
EuGH soll sich Facebook vorknöpfen: Nach dem Scheitern des sogenannten Safe-Harbor-Abkommens zum Datenaustausch zwischen Europa und den USA soll sich der Europäische Gerichtshof nun auch mit den gegenwärtigen Ersatzregelungen befassen. Die irische Datenschutzbehörde IDPC erklärte, sie habe das Gericht wegen Facebooks Umgang mit Daten angerufen. Es solle die Rechtmäßigkeit der Standardvertragsklauseln prüfen, die im Moment die juristische Grundlage des Datenaustausches bilden.
faz.net
45 Mio. Menschen sollen weltweit in Sklaverei leben, obwohl diese mittlerweile fast überall auf der Welt illegal ist. Mehr als die Hälfte, insgesamt 58 Prozent der Sklaven, sind auf nur fünf Länder – China, Indien, Pakistan, Bangladesch und Usbekistan – verteilt. In Europa liegen Russland und die Türkei vorne.
faz.net
LKW-Kartell droht Milliardenstrafe: Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr eine Milliardenstrafe gegen Lkw-Produzenten wegen illegaler Preisabsprachen verhängen. Im Visier der Ermittler stehen die großen europäischen Lastwagen-Konzerne DAF, Daimler, Iveco, Scania und Volvo/Renault. Außerdem soll das Kartell neue Emissionsvorschriften gemeinsam verhindert haben. Das berichtet die “Financial Times”. Die Kommission kommentierte den Bericht nicht.
spiegel.de, handelsblatt.com
TTIP: Spannungen zwischen USA und EU: Die Grundzüge für das Abkommen zwischen der EU und den USA sollen noch in diesem Jahr stehen – das zumindest ist die offizielle Linie der Kommission. Doch dass es dazu kommt, erscheint zunehmend unwahrscheinlich. Wie wenig beide Seiten kompromissbereit sind, zeigt jetzt ein bemerkenswertes Wortgefecht zwischen Vertretern der USA und der EU. So wirft Anthony Gardner, US-Botschafter in Brüssel, dem EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan eine Reihe von irreführenden Aussagen über das Verhalten der USA bei den TTIP-Verhandlungen vor.
spiegel.de
Schadstoffbelastung im Brüsseler EU-Viertel: Die EU-Kommission leitet rechtliche Schritte gegen die belgische Regierung ein, da diese das wahre Ausmaß der Luftverschmutzung im Brüsseler EU-Viertel verheimlicht haben soll. So habe man die Augen vor Brüssels Luftverschmutzungsproblem verschlossen und Schadstoffgrenzwerte überschritten. Betroffen ist das Brüsseler EU-Viertel, wo sich Kommissions-, Parlaments- und Ratsgebäude befinden. Wer sich in der Nähe dieser beiden Orte aufhält, ist unerlaubt hohen Mengen von Stickstoffdioxid (NO2) ausgesetzt.
euractiv.de
Freihandel Verbraucherschützer klagen gegen Kanada-Abkommen CETA n-tv.de
Entschließung zum Energiemarkt EU-Parlament will Einfluss der Verbraucher stärken europarl.europa.eu
ZITATE
„Die Kommission hat sämtliche ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Mittel sowohl mit kurz- als auch mit langfristiger Wirkung genutzt und wird auch künftig alles tun, um den europäischen Bauern unter die Arme zu greifen.“
EU-Agrarkommissar Phil Hogan verspricht Stützungskäufe für die Milchbauern.
tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Finanzkrise macht krank: Risikofaktoren wie Tabak kosten vielen Menschen unnötig das Leben. Die Gesetzgeber müssen aufhören, das zu ignorieren, fordert EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis. Erst kürzlich enthüllte eine Eurostat-Studie, dass die EU eine besonders hohe Zahl vermeidbarer Sterbefälle aufweist: So hätten im Jahr 2013 33,7 Prozent der insgesamt 1,7 Mio. Tode von Menschen unter 75 vermieden werden können. Eine weitere Studie sieht einen Zusammenhang zwischen Krebs und der Finanzkrise.
euractiv.de (Andriukaitis), euractiv.de (Finanzkrise)
Smart City in Spanien: Nervige Parkplatzsuche, überquellende Mülleimer oder Wasserverschwendung in Grünanlagen – Probleme wie diese gibt es in jeder modernen Großstadt. Im spanischen Santander könnten sie bald der Vergangenheit angehören: Die Hafenstadt im Norden des Landes wurde mit tausenden Sensoren in ein lebendiges Labor für die “Smart City” der Zukunft verwandelt.
handelsblatt.com
-Anzeige-
Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org
G7 fördert immer noch Kohleabbau: Zwar haben die G7-Ländern vor einem Jahr den vollständigen Abschied von kohlestoffhaltigen Energieträgern angekündigt und sich beim Uno-Gipfel in Paris zu ehrgeizigen Klimazielen bekannt. Doch mithilfe öffentlicher Gelder aus den G7-Ländern werden bis heute Kohleprojekte in aller Welt finanziert. Das zeigt eine Studie von sechs internationalen Umweltschutzorganisationen, unter ihnen der World Wildlife Fund (WWF), die an diesem Dienstag vorgestellt wurde. Demnach haben die G7-Staaten zwischen 2007 und 2015 mehr als 42 Mrd. Dollar für Kohleprojekte bereitgestellt, sowohl in Form von direkten Finanzierungen als auch über Garantien, technische Unterstützung und andere Hilfen für Kohlekraftwerke oder -bergwerke.
spiegel.de
40 Jahre Badegewässerrichtlinie 96 Prozent der überwachten Badegebiete in der EU erfüllen Mindestanforderungen an die Wasserqualität europa.eu
Klimabelastung Deutsche Entsorger fordern von EU Verbot von Mülldeponien handelsblatt.com
JOBS
Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)
NICHT MEHR GRÜN
Putins Leoparden: Anfang Februar 2014, kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi, wollte Russlands Präsident Wladimir Putin zeigen, dass die Spiele auch einen Mehrwert für die Umwelt haben würden – allen Berichten über Korruption, abgeholzten Bergwäldern, illegalen Mülldeponien und Baustellen in Naturschutzgebieten zum Trotz. Einen Mehrwert auf vier Pfoten, mit dunklen Punkten auf hellem Fell: den Persischen Leoparden. Die Wiederansiedlung der seltenen Leoparden war ein Prestigeprojekt Putins. Jetzt werden die Tiere endlich ausgewildert, müssen ihren Lebensraum aber mit Touristen teilen.
faz.net