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Lobetaler Bio: Soziale Milchwirtschaft und regionale Produkte

Lobetaler Bio ist eines des besten Beispiele sozialer Milchwirtschaft. Die Hoffnungstaler Werkstätten bewirtschaften seit 1904 große Ländereien, viel Vieh und Getreideanbau; an den Betrieb einer eigenen Molkerei hatte man zunächst nicht gedacht. Als dann aber die Milchpreiskrise vor zehn Jahren durchschlug, suchte man nach einem Ausweg aus der Misere. Zufällig lernte ein Geschäftsführer der Werkstätten einen Molkereimeister kennen. Sie unterhielten sich – und schmiedeten einen Plan. Thomas Keller berichtet von der Idee: Bio sollte es sein, mit Produkten der Extraklasse, welche die hohen Ansprüche der Kunden in Berlin erfüllen. „Highend“ sollten die Erzeugnisse auch deshalb sein, damit alle Mitarbeiter stolz auf das Erbrachte sein können. Inzwischen findet man die wohlschmeckende Joghurtprodukte nicht nur in vielen Bioläden, sondern auch im Kühlregal von Supermärkten.

Klimaneutrales Reisen

Jedes Jahr präsentiert atmosfair den Airline Index. Das Ziel von atmosfair ist es, mit dem Airline Index Klimaschutz zum Wettbewerbsfaktor unter den Airlines zu machen. Es kann dem Klimaschutz nur helfen, wenn die CO2-Performance von Airlines in das Licht der Öffentlichkeit gebracht wird. Autofahrer können sich schon seit vielen Jahren vor dem Kauf eines Autos detailliert über den CO2-Ausstoß informieren. Vor einem Flug dagegen stand ein Passagier bei der Wahl der Fluggesellschaft bisher im Dunkeln. Dietrich Brockhagen ist Geschäftsführer von atmosfair, die sich auf klimaneutrales Reisen und Fliegen spezialisiert haben.

Urban Gardening

Urban Gardening ist in aller Munde. Was der Unterschied ist, zwischen Laubenpiepern, Schrebergärtnern und Leuten, die dem Urban Gardening nachgehen, verrät Frauke Hehl, Projektleiterin der Workstation Berlin, einer Ideenwerkstatt, die sich als eine Plattform entwickelt hat, um Menschen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu helfen: Die Prinzessinnengärten oder die Rosa Rose in Friedrichshain in Berlin sind Beispiele für die Inbesitznahme von Straßen- und Brachenraum. Workstation Berlin ist eine Plattform zur Realisierung von Projekten und Initiativen; auch einzelne Personen erfahren Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Ideen. workstation vernetzt Projekte, Initiativen und einzelne Individuen miteinander und orientiert sich auch auf internationaler Ebene. Sie bietet Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Bildung, sexueller Orientierung, Alter, körperlicher Verfasstheit und sozialer Lage einen Freiraum zur Reflexion eigener Vorstellungen von Arbeit. Sie unterstützt die Entwicklung und Umsetzung alternativer Lebens- und Arbeitsformen auf individueller und kollektiver Ebene.

Wartung von Windkraftanlagen

Im Sommer laufen Windkraftanlagen meistens ohne Probleme, doch was passiert, wenn sich Eis und Schnee auf die Rotorblätter setzen. Oder wie erkennt man, ob Rotorblätter bei Offshore Anlagen auf hoher See noch funktionieren. Nicht immer kann man mal schnell in luftige Höhen von fünfzig, sechzig Meter klettern. Fibercheck hat dafür eine Lösung gefunden: Sensoren. Tobias Meyhöfer ist Geschäftsführer von Fibercheck, erklärt die Funktionsweise.

Gin aus regionalen Produkten

Berliner Brandstifter, das klingt gefährlich. Was sich hinter diesem Namen verbirgt, erklärt Vincent Honrodt, Geschäftsführer des Unternehmens. Er destilliert Gin, nicht etwa in England, sondern in Berlin. Und dieses Destillat ist nicht nur hochprozentig, sondern auch aus nachhaltigen, regionalen Produkten hergestellt.

Zukunft der Mobilität

Der Verkehrsclub Deutschland gehört zu den ersten Anlaufstellen, wenn es um nachhaltige Verkehrspolitik geht. Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD, zeigt Modelle auf, wie Mobilität aus einem sinnvollen Miteinander verschiedener Verkehrsmittel besteht, spricht über die Rolle von Fahrradfahrern und die Zukunft von Elektromobilität.

Nachhaltigkeit in der Architekturausbildung

Robert Demel ist Architekt und Professor an der Beuth Hochschule Berlin, Fachgebiet nachhaltiges Bauen in der Architektur. Er beschäftigt sich unter anderem damit, Planungsprozesse transparent zu machen, sodass die architektonische Entwicklung und die Performance eines Gebäudes ineinandergreifen.
Demel steht für ganzheitliche Prozesse, bei denen umwelt- und ressourcenschonende, energiesparende, ökonomisch effiziente und sozial verantwortlichen Strategien gegenüber Menschen und der Umwelt in Einklang gebracht werden.
Demel fordert, dass diesem Anspruch auch die Ausbildung folgen muss. Ausbildungsziel kann nicht ausschließlich das Hervorbringen technisch-fachliche Spezialisten sein.
Gefragt sind vor allem die auf sozialer, künstlerischer und kultureller Basis Schaffenden, die als selbstständig und kritisch denkende Generalisten neben der Optimierung der Einzelaspekte auch die allgemeine Entwicklung und das Gemeinwohl im Blick haben.

Ladeinfrastruktur für alle Elektromobilität

Hubject wurde durch die Gesellschafter BMW-Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens gegründet. Das Ziel ist eine bundesweite Ladeinfrastruktur für alle Elektromobilitätsnutzer zu schaffen. Hubject dient dabei als offene Plattform, um Mobilitäts- und Fahrzeuganbieter im Bereich Ladeinfrastruktur zu vernetzen.
Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH berichtet über die Möglichkeiten des Reisens mit E-Fahrzeugen in Deutschland. Er stellt dazu ein Projekt von Ladestationen auf der Strecke Berlin-München vor.
Darüber hinaus zeigt er auf, wie die Bezahlung für die Nutzer der Fahrzeuge europaweit funktioniert. Er gibt auch einen Überblick mit welchen Partnern Hubject bereits kooperiert.

Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien

Dr. Peter Diedrich ist Rechtsanwalt für internationale Immobilieninvestitionen und erneuerbare Energien. Er berichtet darüber, wie internationalen Investoren der Zugang zum deutschen Markt für erneuerbare Energien erleichtert werden kann. Schließlich gibt er einen Überblick was Verbraucher gegen steigende Energiepreise tun können und wie der Gesetzgeber andere Rahmenbedingungen schaffen kann.

Bio-Lebensmittel und Bio-Weine

Der Inhaber und Sommelier des Toprestaurants Brenner, Anton Stefanov, berichtet über seine Erfahrungen mit Bio-Wein. Dabei erläutert er die Vorteile aber auch die Herausforderungen von naturnahen Anbaumethoden für die Winzer und die Verbraucher. Schließlich gibt er Auskunft über mögliche Trends im Weinanbau und wie der Verbraucher normalen vom nachhaltigen Wein unterscheiden kann.