KW 04: Ende der EEG-Förderung, Selbstverpflichtung zur Plastik-Reduzierung, Umweltschutz auf dem Acker

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NACHRICHTEN

CDU will Ende der EEG-Förderung einleiten: Der FAZ liegt ein Diskussionspapier der CDU vor, in dem ein Ausstieg aus der Förderung des Erneuerbaren Energien Gesetzes bis 2021 geplant ist. „Wir werden ein Konzept erarbeiten, wie wir bis zum Ende der kommenden Wahlperiode aus der EEG-Förderung für Neuanlagen aussteigen, damit wir dann den EEG-Kostenscheitel erreichen“, heißt es darin. Bei Bedarf sollen zudem Ziele der Energiewende angepasst werden.
faz.net

Plastik – Weniger ist mehr. Selbstverpflichtung von 40 Unternehmen: Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos haben 40 große Unternehmen, darunter Procter and Gamble, Unilever, Coca Cola, Dow Chemical und Danone, angekündigt, weniger Kunststoffe verarbeiten zu wollen. Acht Millionen Tonnen Plastik gelangen derzeit jährlich in die Weltmeere. Plastik in Weltmeeren ist unter anderem ein Problem, weil Tiere ihn mit Nahrung verwechseln und verenden.
ksta.de

Um 62 Prozent könnte Trinkwasser teurer werden. Viele Böden in Deutschland sind mit Nitrat belastet. Dadurch wird die Gewinnung von Trinkwasser komplizierter und damit teurer. Dieser Preisanstieg könnte sich bald für die Verbraucher bemerkbar machen.
spiegel.de

Pläne für mehr Umweltschutz auf dem Acker: Im Vorfeld der Grünen Woche hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Verteilung der Fördergelder für die Landwirtschaft kritisiert: „Gemeinwohlleistungen“ sollen gefördert werden, das „Gießkannenprinzip“ seitens der EU mit ihren Agrarsubventionen müsse beendet werden. Bisher fließen Gelder pro Hektar, sodass vor allem die größten Agrarunternehmen am meisten profitieren. Hendricks fordert ein Punktesystem, bei dem unter anderem Umweltschutz und nicht Fläche gefördert wird.
welt.de

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Unpopuläre Wege aus der Klimafalle: Eine klimapolitische Diskussion um Negativemissionen – also CO2, das der Atmosphäre entzogen wird – findet nicht statt. Doch ohne entsprechende Maßnahmen kann das Klimaziel der Pariser Konferenz nicht erreicht werden. Einige unpopuläre Möglichkeiten gibt es, zumindest theoretisch. Beispielsweise eine Kalkung der Ozeane oder die energetische Biomasse-Nutzung in Kombination mit der Abscheidung und Speicherung von CO2.
faz.net

Saudi-Arabien investiert in Ökostrom: Die Ölpreise sinken dauerhaft, der Rohstoff ist endlich. Saudi-Arabien investiert nun in Ökostromprojekte. In den kommenden Jahren sollen es bis zu 50 Milliarden Dollar sein, kündigte Energieminister Chalid al-Falih auf einer Konferenz in Abu Dhabi an. Unter anderem sollen Zehn-Gigawatt-Kapazitäten ausgeschrieben werden. Zudem sollen Stromtrassen in den Jemen sowie nach Jordanien und Ägypten gebaut werden.
spiegel.de

Allianz für Wasserstoff in Davos: Führende Energieunternehmen wollen gemeinsam mit der Autoindustrie Wasserstoff in den Fokus rücken. Am Rande des Weltwirtschaftsforums gründeten sie einen Rat für Wasserstoff. Wasserstoff-Antriebe für Autos werden als Schlüsseltechnologie bezeichnet. Ob diese Form des Antriebs jedoch zukunftsträchtig ist – die Wasserstoffproduktion bedarf hohen Energieaufwands, zudem ist das Gas hochexplosiv – darf gerade in Bezug auf die steigende Effizienz von Batterien für Elektrofahrzeuge bezweifelt werden.
sueddeutsche.de

Tierwohllabel in der Diskussion tagesspiegel.de
Niederländischer Versorger übernimmt 50 Prozent bei Ökostromer Lichtblick handelsblatt.com
Palmöl: Banken finanzieren Raubbau fr-online.de
Ein Drittel aller Lebensräume in Gefahr natur.de
Weltwirtschaft fürchtet Umweltrisiken bloomberg.com
2016 war erneute ein Hitzerekordjahr noaa.gov
Mode: Strumpfhosen aus alten Fischernetzen handelsblatt.com

„Um es vorsichtig auszudrücken: Winterkorn ist weit hinter dem zurückgeblieben, was er eigentlich wissen musste.“
Herbert Behrens (Linke) sprach von einer „spontanen Teilamnesie“.
tagesspiegel.de

HINTERGRUND

SAP-Vorstand prophezeit eine Produktion ohne Müll: 100-prozentiges Recycling: Bernd Leukert, Vorstand bei SAP, ist überzeugt, dass das möglich ist. Er setzt dabei auf die individuelle Produktion zu Hause. Abfälle würden so nicht mehr produziert. Ein Schlüssel sei Künstliche Intelligenz. Diese Intelligenz sei dazu in der Lage, Stillstandszeiten von Produkten zu verhindern – und dadurch eben auch, einen unnötigen Austausch zu vermeiden.
faz.net

Kritischer Agrarbericht 2017 vorgelegt: Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger fordert eine deutliche Verschärfung des Düngerechts. Durch die massive Düngung sei Grundwasser in Deutschland häufig stark mit Nitrat belastet, berichtete er im Zug der Vorstellung des Kritischen Agraberichts. Die Landwirtschaft müsse weniger Gülle produzieren und die industrielle Tierhaltung müsse zurückgefahren werden.
kritischer-agrarbericht.de, topagrar.com

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Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org

ZDF dokumentiert Abgasskandal bei LKW: Das ZDF hat verdeckte Recherchen in Polen durchgeführt, zudem kontrollierte die Polizei: Dabei kam heraus, dass Spediteure ihre Lastwagen manipulieren und so der Umwelt massiv schaden. Sie setzen sogenannte AdBlue-Killer ein, um der Bordelektronik vorzuspielen, dass der Harnstoff eingespritzt wurde. So sparen sie die Kosten für die Anschaffung der Zusatzlösung. Gut 20 Prozent osteuropäischer Lkw fahren mit extrem auffälligen Abgaswerten, heißt es im Ergebnis der Recherche.
spiegel.de

USA überweisen 500 Millionen an Klimafonds: Kurz bevor Donald Trump als Präsident der USA vereidigt wurde, überwies die Regierung von Barack Obama 500 Millionen Dollar (rund 467 Millionen Euro) in den Green Climate Fund der Uno. Der Klimafonds kommt armen Ländern zugute, die mit den Hilfen die Erderwärmung besser bewältigen sollen. Trump hatte angekündigt, die Klimaverträge aufzukündigen.
spiegel.de

G 20: Aktionsplan gegen Wasserverschwendung: Rund 70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs entfallen auf die Landwirtschaft. Die Agrarminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) haben nun einen Aktionsplan gegen Wasserverschwendung beschlossen. Unter anderem sollen Pflanzen erforscht und entwickelt werden, die weniger Wasser benötigen. Auch soll Wasser effektiver genutzt werden.
sueddeutsche.de

NICHT MEHR GRÜN

Die Motte durfte sich ihren Namen nicht aussuchen: Eine federartige Goldmähne ziert sie: die Mikromotte Neopalpa donaldtrumpi. Benannt wurde sie nach dem neuen Präsidenten der USA, der eine ähnliche Haarpracht trägt. Was die Motte von ihrem Namen hält, ist nicht bekannt. Im Vergleich zu ihrem menschlichen Pendant schweigt sie.
spektrum.de

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