KW 24: Shell gibt Bohrrechte in der Arktis auf, Berlin will Autoverkehr reduzieren, Europas Airlines bauen Angebot aus

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NACHRICHTEN

Shell gibt Bohrrechte in der Arktis auf: Der Energiekonzern Shell verzichtet auf Lizenzen für die Erkundung von Ölvorkommen in der kanadischen Arktis. Das Unternehmen übertrug die Erkundungsrechte für die polaren Gewässer an die kanadische Umweltorganisation Nature Conservancy, die sie wiederum an die Regierung weitergab. Der Schritt soll die Errichtung eines Meeresschutzgebiets erleichtern. In der Region leben Wale, Seehunde, Walrosse, Eisbären und viele Vögel. Kanadas Regierung verfolgt Pläne für die Errichtung eines 44 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiets in der polaren Meeresregion Lancaster Sound vor der Nordküste.
sueddeutsche.de

Berlin will Autoverkehr reduzieren: Berlin will den Autoverkehr auf den Straßen der Hauptstadt massiv zurückdrängen, um seine Klimaschutzziele zu erreichen. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs an allen zurückgelegten Wegen soll von jetzt 29 Prozent auf 22,5 Prozent im Jahr 2030 und auf 17 Prozent im Jahr 2050 sinken. Diese Zielmarken finden sich im Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm, das der Senat aus SPD und CDU letzte Woche beschlossen hat.
morgenpost.de

100.000 E-Autos will Daimler ab 2020 jährlich verkaufen. Helfen sollen dabei neue Modelle, ein milliardenschweres Forschungsprogramm und die Kaufprämie der Bundesregierung.
handelsblatt.com

Europas Airlines bauen Angebot aus: Die Fluggesellschaften des Kontinents haben massenhaft neue Maschinen bestellt, die jetzt nach und nach zum Einsatz kommen. Bis in zwei Jahren werden rund 340 Maschinen zusätzlich zum Bestand in Europa Passagiere transportieren. Das bedeute neue Kapazitäten, die etwa der Flotte des Marktführers Ryanair entsprechen würden, sagt etwa der Airline-Experte Oliver Wyman. Den Löwenanteil davon tragen Billigairlines. Besonders die irische Ryanair agiert sehr aggressiv am Markt.
nzz.ch

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digitalchampionsaward.wiwo.de

Finnland setzt auf bedingungsloses Grundeinkommen: Wahrscheinlich würden die Arbeitslosenquoten in Zukunft nicht nur in Finnland strukturell steigen, da Roboter und Maschinen die Arbeit von Menschen übernähmen, sagte Wirtschaftsminister Olli Rehn der F.A.Z. Bislang hatte die finnische Mitte-rechts-Regierung das Vorhaben vor allem mit der Absicht begründet, Langzeitarbeitslose zur Aufnahme einer – wenn auch schlecht bezahlten – Tätigkeit zu motivieren. Im kommenden Jahr soll in Finnland ein Experiment beginnen, in dem mindestens 1.500, vielleicht bis zu 10.000 Menschen über zwei Jahre ein bedingungsloses Grundeinkommen von maximal 750 Euro monatlich erhalten.
faz.net

Umstrittene Schiedsgerichtsverfahren nehmen zu: Schiedsgerichtsverfahren sind umstritten, spätestens seit die USA und Europa über das Freihandelsabkommen TTIP verhandeln. Durch Schiedsgerichtsverfahren können Investoren Staaten jenseits nationaler Gerichte verklagen. Nun zeigen Zahlen der UN, dass die Anzahl der neuen Schiedsgerichtsverfahren einen neuen Rekordstand erreicht hat. Im vergangenen Jahr waren es 70 Verfahren. Insgesamt steigt die Zahl der Verfahren, die bislang öffentlich bekannt sind, auf 696.
sueddeutsche.de

Ceta EU-Kommission will Freihandelsabkommen als reines EU-Abkommen an den Nationalparlamenten vorbei ratifizieren faz.net
UN-Strategie Aids-Epidemie soll bis 2030 beendet sein faz.net
Bahnindustrie EU-Parlament will unfairen Wettbewerb durch Billigimporte stoppen europarl.europa.eu

ZITAT

„Wir müssen die populärste Form der Fortbewegung in der Welt – Autos – effizienter nutzen. Wenn wir alle leeren Sitze ausfüllen, können wir unsere Autobahn-Straßen leerer machen und die Kosten für Fahrgäste senken.“
Uber-Chef Travis Kalanick inszeniert sich als Löser von Verkehrsproblemen in der Stadt. Statt Privatleuten als Chauffeure will Uber nun gemeinsame Fahrten in den Fokus rücken.
handelsblatt.com

HINTERGRUND

EU-Gesetz zur Abgasreinigung: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will auf EU-Ebene eine Gesetzeslücke bei der Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen schließen. Die Hersteller sollen die Abgasreinigung künftig nur noch dann abschalten dürfen, wenn die besten verfügbaren Technologien eingebaut seien und keine andere Technologie verfügbar sei, um den Motor zu schützen. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska erteilte Dobrindts Vorschlägen eine Absage.
tagesschau.de

Kunst aus Plastikmüll: Millionen Tonnen Müll treiben in den Weltmeeren. Um auf diese Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, haben US-Künstler aus Müll aus dem Meer farbenfrohe Skulpturen geschaffen. Ihr Rohmaterial für die Werke bekommen die Künstler vom Washed Ashore Project, die Plastikmüll an den Stränden einsammeln.
spiegel.de

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Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org

Frankreich Fahrdienst Uber muss wegen irreführender Geschäftspraktiken 800.000 Euro Strafe zahlen faz.net
Europäischer Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie EU-Kommission darf Verhandlungen über umfassende Luftverkehrsabkommen mit Asien aushandeln consilium.europa.eu

JOBS

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NICHT MEHR GRÜN

Hochwasserkatastrophe spült Internet weg: Durch das Hochwasser in Teilen Bayerns sind Festnetz und Mobilfunk stark gestört gewesen. Das liegt daran, dass die Wassermassen Kabel freigelegt und beschädigt haben; teilweise fiel auch die Stromversorgung aus. Einen Tag nach dem Unwetter konnten die gestörten Glasfaser wieder provisorisch genutzt werden, berichtet die Telekom.
golem.de

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