KW 28: 14. Verhandlungsrunde über TTIP, Polen hält an der Kohle fest, Hitzetod durch Klimawandel

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NACHRICHTEN

14. Verhandlungsrunde über TTIP: In Brüssel beginnt die nächste Verhandlungsrunde über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Doch in wichtigen Fragen ist noch immer keine Einigung absehbar. Dazu gehören die in Europa und vor allem in Deutschland umstrittenen Schiedsgerichte, vor denen Investoren gegen Staaten klagen können, wenn sie ihre, wie es heißt, “legitimen Erwartungen” durch Gesetze verletzt sehen. Noch offen sind auch die Regeln für öffentliche Ausschreibungen, also Aufträge, die von Regierungen und Kommunen vergeben werden.
dw.com

TTIP gefährdet laut Greenpeace deutsche Energiewende: Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA gefährdet laut der Umweltschutzorganisation die deutsche Energiewende. Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der Energiewende wie den Einspeisevorrang für Ökostrom oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen, erklärte Greenpeace. Die Organisation berief sich auf interne und aktuelle Verhandlungsdokumente, die sie veröffentlichte.
euractiv.de

Rund Jeder Vierte informiert sich bei Reisen mit dem Auto via Smartphone oder Tablet über Staus oder andere Verkehrsstörungen.
bitkom.org

Polen hält an der Kohle fest: Nirgends produziert Europa so viel Steinkohle wie in Polen – trotz niedriger Preise hält das Land eisern daran fest. Polens rechtspopulistische Regierung beschloss vor wenigen Tagen ein neues Energiegesetz. Es reduziert die Rolle erneuerbarer Ressourcen im polnischen Energiemix und ermöglicht den zu 95 Prozent mit Kohle arbeitenden Stromherstellern, sich mit dem Erwerb nationaler “grüner Zertifikate“ von Strafen für hohe Schadstoffemissionen freizukaufen.
euractiv.de

EU unterzeichnet Privacy-Shield-Abkommen mit den USA: Die EU-Mitgliedsstaaten haben am Freitag das umstrittene Datenschutz-Abkommen für den Informationsaustausch mit den USA unterzeichnet. Vier der 28 EU-Diplomaten enthielten sich bei der Endabstimmung über das neue europäisch-amerikanische Datenschutzschild. Das Datenschutzschild soll das außer Kraft gesetzte Safe-Harbour-Abkommen ersetzen, welches im vergangenen Oktober vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für unzulässig erklärt wurde. Die Begründung: unzureichende Datenschutzstandards in den USA.
euractiv.de

Indiens Kampf gegen Abgasschleudern: Indien plant neue Maßnahmen, um die Schadstoff- und Treibhausgasemissionen zu senken. Auf SUVs, Luxuswagen und Dieselfahrzeuge soll es eine Sondersteuer geben, zudem sollen erneuerbare Energien gefördert werden. Außerdem setzt Indien intensiv auf Elektroautos.Die Maßnahmen stellte Umweltminister Javadekar auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin vor. Auch Kanzlerin Merkel forderte dort zusätzliche Schritte für den Klimaschutz.
sueddeutsche.de

GVOs EU will neuen Genmais bewilligen euractiv.de
Gesundheit und Verbraucherschutz EU-Kommission will erweiterte Werbung für Energy-Drinks zulassen, Verbraucherschützer fordern hingegen ein Verkaufsverbot für Minderjährige euractiv.de
iOS 10 ausprobieren Beta-Version von iOS 10 öffentlich verfügbar n-tv.de

ZITATE

„Viele Menschen sind sich vielleicht nicht bewusst, dass der Betrieb eines eigenen Mobilfunknetzes nicht nur möglich ist, sondern auch kein umfangreiches technisches Wissen erfordert.“
Facebook-Entwickler Kashif Ali will mit OpenCellular mehr Menschen mit dem Internet verbinden.
zdnet.de

HINTERGRUND

Hitzetod durch Klimawandel: Die Hälfte der etwa 1.050 offiziellen Todesopfer während der sommerlichen Hitzewellen in Paris und London im Jahr 2003 geht auf die Effekte der globalen Erwärmung zurück. Das ist das Ergebnis einer jetzt in der Zeitschrift Enviromental Research Letters veröffentlichten Studie. Diese untersuchte zum ersten Mal den direkten Zusammenhang des zivilisatorischen Klimawandels mit der Sterblichkeitsrate in diesen extremen Hitzewellen, wie Mitautor Daniel Mitchell vom Enviromental Change Institute der Universität Oxford im Portal Inside Climate News erläuterte.
klimaretter-info

Google-Autos erkennen Handzeichen: Die selbst fahrenden Autos können jetzt die Handzeichen von Fahrradfahrern interpretieren. Fahrradfahrern werde grundsätzlich möglichst viel Raum gelassen. Dank des Einsatzes von Laser-Radaren können sie nun auch im Dunkeln erkannt werden.
futurezone.at

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Hilfe: Allein in 2015 sind über 3000 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben. SOS Mediterranee ist ein ziviles, europäisches Projekt zur dauerhaften Seenotrettung im Mittelmeer. Helfen Sie durch Ihre Spende, noch in diesem Winter mit unserem ersten Schiff Menschen zu retten!
sosmediterranee.org

Europäischer Rat der Junglandwirte Anstrengungen der EU reichen noch nicht aus, Änderungen in der Subventionsvergabe gefordert euractiv.de
Steuertricks US-Steuerbehörde IRS ermittelt gegen Facebook zdnet.de

JOBS

Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
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NICHT MEHR GRÜN

Motten-Invasion im Stade de France: Vor dem Endspiel der Europameisterschaft breitete sich im Stade de France eine Mottenplage aus. Zahlreiche Motten ließen sich auf dem Rasen nieder und störten die Vorbereitung auf das EM-Finale zwischen Frankreich und Portugal. Trainer Didier Deschamps, seine französische Mannschaft und auch das Schiedsrichter-Team um den Engländer Mark Clattenburg versuchten, sich gut eine Stunde vor Beginn der Partie am Sonntagabend die Tiere vom Kopf zu wedeln. Eine Vermutung ist, dass die Motten kamen, weil über Nacht im Stade de France das Flutlicht angelassen wurde.
sueddeutsche.de

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